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HSC-Technik
Vielfach
ist der Begriff HSC im Gebrauch, nur wie funktioniert HSC?
HSC
steht für High-Speed Cutting, zu deutsch:
Hochgeschwindigkeitsbearbeitung.
Der
Schnittdruck ist bei höherem Tempo wesentlich geringer als bei kleiner
Fahrt. So arbeitet HSC weit außerhalb der üblichen Geschwindigkeiten
für Vorschub und Schnittgeschwindigkeit.
Zur
Verdeutlichung dazu ein kleiner Versuch: Man halte ein Blatt Papier frei
in einer Hand und versuche es mit der anderen Hand zu schneiden. Geht
man langsam vor, so ergibt sich, wenn überhaupt, ein unsauberer Schnitt.
Übt man den Schnittvorgang jedoch sehr schnell aus, wie z. B. mit
einer Machete so
zeigt sich ein besseres Bild mit sauberem Schnitt.
Entsprechend sind die Vorteile beim HSC gegenüber der konventionellen
Bearbeitung enorm:
Die
Oberflächenqualitäten verbessern sich herausragend.
Eine
schnelle Wärmeabfuhr über der Späne (bevor die Wärme
überhaupt auf das Material übergehen
kann) ermöglicht sogar das Fräsen von
gehärtetem Stahl. Mit gecoateten Hartmetallfräsern
ist das Bearbeiten von Härten bis zu
HRC 65 durchaus möglich.
Der
Kreiseleffekt stabilisiert sehr lange und sehr dünne Werkzeuge und
die Bearbeitungszeit sinkt drastisch.
Ungeahnte
Polierqualitäten werden möglich.
Die
Kosten für die Nachbearbeitung sinken deutlich.
Die hochdynamischen Maschinen von Wissner erfüllen natürlich
alle Voraussetzungen für die Anwendung der HSC Technik. So können
hohe Geschwindigkeiten auch bei komplexen Oberflächen gehalten werden
und sehr schnelle Frässpindeln, die auch bei kleinen Werkzeugen die
erforderlichen Schnittgeschwindigkeiten ermöglichen. Wichtig ist
für Maschinen zur Nutzung von HSC Technik vor allem die richtige
Beschleunigung; die Angabe von Vorschubgeschwindigkeiten allein ist nicht
so relevant.
Bei komplexen Figuren bremst sonst die Maschine sehr stark ab und erreicht
bei weitem nicht die Endgeschwindigkeit. Übliche Werte sind 0,2 g,
das entspricht in anderer Einheit ausgedrückt 2 m/s². Gute HSC-Maschinen erreichen 1 g, also 10 m/s². Unsere Ausführung HIGH PERFORMANCE erreicht sogar einen Wert von
2 g, was zukunftsweisend für diese Anwendung ist! |
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