Bei
der Auswahl der Systeme darf die Auskraglänge bzw. der Wirkdurchmesser
das drehende System minimieren. Hierbei sollten die Auskraglängen möglichst nicht
über 300 mm liegen.
Hat man kleinere Werkstücke, so ist die Wahl eines Dreh-Schwenkapparates
ratsam. Handelt es sich um sehr große Werkstücke im Meterbereich ist sicherlich ein
5-D-Kopf die bessere Alternative.
Dreh-Schwenktische bzw. 5-D-Köpfe haben immer den Nachteil einer
geringeren Dynamik. Da ein Schwenkantrieb die Drehachse mitbewegt, mindern sich die erreichbaren
Genauigkeiten, aufgrund von möglichen Justagefehler der aufeinander liegenden Dreh- bzw. Schwenkbewegung. Um
diese Nachteile auszugleichen, hat Wissner ein leistungsfähiges, sehr
genaues und vor allem hochdynamisches 5-D-System entwickelt. Dabei wird
jeweils eine Drehbewegung einer Linearachse zugeordnet. Selbst Teile im Meterbereich
mit mäßigem Gewicht lassen sich damit hochdynamisch bewegen
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